• S. Marzian

Kapitel 14 - Das Ende


Hallo Ihr Lieben,

ihr seid wieder da!

Euch treibt die Neugier - hab ich recht -

was weiter nun geschah?








Ungläubig schaut Quinnie aber glücklich

rechts und links und vorne und hinten um sich.

Ein Lächeln erfüllt nun ihr Gesicht

doch bevor sie vor Freude in Tränen ausbricht

nimmt sie den Bürgermeister in den Arm,

da wird ihm ganz warm.

Alle kommen nun heran.

Entschuldigen wollen sie sich

für alles das, was sie getan,

und zwar ganz herzlich.

Auf einmal gibt es ein PLOPP! und PLING!

und Glitzer fällt vom Himmel.

Alle schauen staunend hin.

in der Luft liegt Glöckchengebimmel.

Dann brechen die Bürger aus in Jubel

denn da liegt sie wieder unter dem Baum:

die vierundzwanzigste Christbaumkugel!


Glücklich nimmt Quinnie sie mit

und alle klatschen und singen ein Lied.

„Jetzt wird alles gut.”,

denkt Sherlock Brumm

und schwenkt seinen Hut.








Weihnachtsabend. Es ist soweit!

Jetzt drängt die Zeit, doch Quinnie ist noch nicht bereit.

Sie muss noch die Kugel bemalen!

Quinnie grübelt schon tagelang,

was sie darauf verewigen kann?

Es muss etwas von Herzen sein.

Sie seufzt und lenkt mal wieder ein:

„Es ist so schwierig einen Wunsch auszusuchen.

Ich esse lieber ein Stück Kuchen.”


Verehrter Leser, nun musst du wissen,

Quinnie näht viel lieber Kissen.

Mit Pinsel und Farbe

- Gott bewahre -

klappt´s nicht so gut.

Damit hat sie es nicht so am Hut.

Doch sie schaut auf ihre Uhr.

Bis Mitternacht ist es nicht mehr lang hin

„Quinnie, ich hab es! Das macht Sinn!”,

bringt sie sich selbst wieder in Spur.

Sie malt mit ganz viel Eifer drauf los.

Das Ergebnis macht sie stolz, denn es ist ganz famos!


Wenig später mit viel Geschnauf,

läuft Quinnie mit der Kugel den Berg hinauf.

Da kommt sie endlich angerannt

und jeder hofft, dass sie den Baum nicht rammt.

Herrje, was für ein Gedränge.

Doch Quinnie muss sich nicht boxen durch die Menge.

Alle machen für sie Platz,

denn sie trägt ja den größten Schatz.

Der Weihnachtsbaum ganz wundervoll

hängt mit Schleifen und Kugeln voll.


Als Quinnie die Leiter erklimmt

der Kinderchor zu singen beginnt:


„Christbaumkugel bitte sei mein

Wünsche-Überbringer

mit vierundzwanzig Wünschen fein

für dich und mich, für alle, für immer.

Unsr´n treuen Baum erleuchten auch

nun die Sterne.

Sie schicken das Licht zum Himmel rauf,

dass der Weihnachtmann sieht´s in der Ferne.

Und findet nach Eichelwald den Weg.

Und findet nach Eichelwald den Weg.”


Als die Kugel hängt am Baum

schauen alle hinauf.

Da rieseln Sterne zu Hauf

vom Himmel herab - wie in einem Weihnachtstraum -


und alles erstrahlt in ihrem Glanz.

Alle stehen wie im Bann

und schauen sich die Tanne an.

Ein jeder macht nun einen Tanz.

Denn schon kommt aus der Ferne geritten

der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten.

Und seinem HOHOHO

Das macht alle Eichelwälder so froh.


Die Päckchen purzeln hernieder.

Alle singen Weihnachtslieder.

Keks springt auf die Kufen auf

und fliegt mit dem Weihnachtsmann hinauf

In den sternenklaren Himmel -

natürlich wieder mit Glöckchengebimmel.


Ob jeder Wunsch denn nun wird wahr?

Quinnie fühlt sich ganz wunderbar,

denn was sie wollte: Kein Zwist!

Das jeder jeden so akzeptiere, wie er ist.

Und dass alle nett zueinander sind

und wunderschöne Weihnachten für jeden Großen und jedes Kind!







So war das damals in Eichelwald.

Vielleicht meine Lieben, erzähle ich Euch bald

mal eine neue Geschichte.

Denn das ist meine Welt:

Erzählungen und Gedichte.

Wie es jedem gefällt.

Doch nun heißt es für mich heute

und euch lieben kleinen Leute

Abschied nehmen und gute Nacht.

Habt Acht

auf euch und keine Sorgen.

Wir sehen uns bestimmt wieder - an einem anderen Morgen!

Euer Gondolin

Geschichtenerzähler


13 Ansichten0 Kommentare
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram

©2020 sMarziArt