• S. Marzian

Kapitel 4


Hallo Ihr Lieben,

ihr seid wieder da!

Dann werde ich nun erzählen,

was weiter geschah:







Die Kugel ist weg,

da hilft kein Gejammer.

Quinnie durchsucht trotzdem jede Kammer.

Doch hat es keinen Zweck.

Sie überlegt hin und überlegt her

ob sie wohl jemanden kennt, der

hoffentlich könnte ihr helfen.

Die Elfen!

Ach, die haben jetzt genug zu tun.

Mit den vielen Geschenken.

Doch kann sie nicht einfach ruh´n.

Sie muss die Geschichte lenken!


Sicher hast du Mitleid mit Quinnie,

das ist auch angebracht!

In der Not da hilft nur ein Genie.

Das hat sie sich auch gedacht.


Und kombinieren, was geschah…

Na, klar!

Jetzt hat sie es - es werde Licht!

Der Richtige ist schon in Sicht!

Ein Vetter achten Grades kommt

Quinnie in den Sinn.

Hoffentlich, so kommt er prompt…

Er wär ein echter Gewinn!

Wozu ist den sonst die bucklige Verwandtschaft gut

wenn sie nichts für einen tut?

Doch dieser Herr könnte ihr helfen, der ist schlau

„Ja!”, freut sich Quinnie, „jetzt weiß ich´s genau!”


Er wohnt in London, Bakerstreet.

Er ist DER Meisterdetektiv.

Wie war das nur - Wie heißt er noch?

Sherlock Brumm - das weiß man doch!


Ich muss telegraphieren sofort,

damit er sich aufmacht zu diesem Ort!

Und hoffe, er übernimmt meinen Fall!

Er sucht bestimmt dann überall

und kommt zu einem Ergebnis

das wird ein großes Erlebnis!

Damit zum guten Schluss

hängt die Christbaumkugel, wo sie hängen muss.


Gesagt getan geht Quinnie dann

zum Telegraphenamt. Sie stellt sich in der Schlange an.

So hat sie Zeit zu überlegen,

was sie Sherlock Brumm verwegen

in die kurze Nachricht schreibt.

Damit es ihn nach Eichelwald treibt.


„Name, Adresse und Nachricht!”,

quäkte ein Frosch ohne Nachsicht.


„Sherlock Brumm in der Bakerstreet, London

die Hausnummer weiß ich leider nicht…”

Quinnie hätte jetzt gerne ein Bonbon.

Doch den Frosch, den intressierte das nicht:

„221b, das weiß doch jedes Kind!”

„Das stimmt!”,

pflichtete ihm bei der Bürgermeister.

Erwähnte ich es schon?… Bertold heißt er.


Ohjemine, wie kann ich ihm bloß,

ohne falsche Worte zu wählen

und von der Tragödie zu erzählen?

In Eichelwald ist sonst die Hölle los!


Dem Telegraphenfrosch sagt Quinnie dann:

„Na, schreiben sie, guter Mann:

Lieber Verwandter, komm schnell nach Eichelwald

Du bist eingeladen, ein Rätsel zu entschlüsseln

Es gibt nur eine Lösung, aber viel Pudding in Schüsseln

Ich hoffe, ich sehe dich bald”





Ihr Lieben, ob er kommt, werde ich

erzählen, nur nicht mehr heute.

Seid nicht bös´, denn nun heißt es für mich

und euch kleinen Leute:

einen Tee zur guten Nacht.

Habt Acht

auf euch und keine Sorgen.

Wir sehen uns morgen!

Euer Gondolin

Geschichtenerzähler






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