• S. Marzian

Kapitel 5


Hallo Ihr Lieben,

ihr seid wieder da!

Euch treibt die Neugier - hab ich recht -

was nun weiter geschah?







Ein Wispern huscht durch die Gassen.

Die Leute können es nicht fassen:

Weißt du schon? Hast du gehört,

wer uns bald besuchen wird?!”

„DER Detektiv, DER Sherlock Brumm!

Er ist nicht nur bekannt,

sondern auch verwandt

mit Quinnie Quokka - sie ist doch so dumm!”


So reden die Leute

gestern und heute.

Am nächsten Tag, da steht er schon

Ja wer denn, wer?

Ihr ahnt es schon!

Na, Vetter Bär

vor Quinnies Haus.

Doch nicht nur er!

Daneben steht eine Maus.

Die sieht sehr freundlich aus.

„Sherlock Brumm und Mimi Watson, schönen guten Tag!”,

brummt der Bär und Quinnie denkt, was der bloß für ´ne Laune hat!

„Hatten sie eine gute Reise,

lieber Herr Bär und Frau Maus?”

„Auf die ein oder andere Weise -

und Sherlock und Mimi reicht vollkommen aus.”,

antwortet er und sieht sich stumm

in Quinnies ganzem Hause um.

Da ist nicht viel zu sehen,

drum bleibt er vor dem Kissen stehen,

auf dem die Christbaumkugel lag

gar nicht lang her, vor einem Tag.


„Ich nehme an, das ist der Ort, an dem es ist geschehen?”,

fragt Sherlock Brumm und Quinnie nickt,

er soll es gar nicht sehen.

mit Tränen in den Augen blickt

sie zur Seite.

Was für eine Pleite.

„Konnte jemand in dein Haus?”,

fragt er sie noch. „Die Tür war zu, die Fenster auch!”

„Wer käme hier in Frage?”

Und Quinnie schluckt: „In Eichelwald hat ganz ehrlich

jeder etwas gegen mich - ich schäme mich ganz fürchterlich!”


„Aber du hast doch nichts getan!”,

versucht Mimi Maus zu trösten.

„Wollen wir ein paar Maronen rösten?”

Quinnie schaut sie freudig an.


Essen ist immer ein guter Plan,

wenn mal etwas geht daneben.

So ist das eben.

Mimi holt die Nüsse sodann.

Als die Maronen duften und dampfen, setzen sich,

doch Sherlock Brumm

geht noch herum.

Das findet Quinnie höchst sonderlich.


Er macht noch „Ha!” und „Oijoijoi!”,

erklärt so dann, dass er sich freu,

und rennt hinaus ins Freie.

Die Frauen schütteln die Köpfe beide.

„Das macht er ab und an”,

erklärt Mimi Watson, „Es kann

bedeuten, er hat eine Spur.

Und verfolgt sie nur.”








Ihr Lieben, ob´s so ist, das werde ich

erzählen, nur nicht mehr heute.

Seid nicht bös´, denn nun heißt es für mich

und euch kleinen Leute:

einen Tee zur guten Nacht.

Habt Acht

auf euch und keine Sorgen.

Wir sehen uns morgen!

Euer Gondolin

Geschichtenerzähler


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