• S. Marzian

Kapitel 7


Hallo Ihr Lieben,

ihr seid wieder da!

Euch treibt die Neugier - hab ich recht -

was weiter nun geschah?








Wenn im hohen Norden das Kapitel beginnt

kannst du sicher sein, dann sind wir bestimmt

beim Weihnachtsmann.

Also fangen wir an!


Nervös schaut sich der Weihnachtsmann

das Kugelbarometer an.

Jeden Tag auf´s Neue

blinkt ein Lämpchen auf.

„Es ist nicht so, dass ich mich nicht freue!

Es nimmt ja alles seinen Lauf!

Doch habe ich ganz fürchterlich

ein seltsames Gefühl im Bauch,

dass etwas ist passiert, fürchte ich.

Du auch?”

fragt er Keks,

die stets

weiß einen guten Rat.


„Ja meinst du denn, wir sollten nachsehen

oder warten auf den Tag

an dem wir das Licht des Baumes sehen?”

„Ich wag

ja gar nicht zu miesepetern,

aber jedes Jahr komm´ ich ans Zetern

und ich zitter.

Wenn sie es nicht schaffen, das wäre so bitter!”


„Manchmal sollte man vertrauen.

Jetzt zieh nicht so zusammen die Brauen! Quinnie macht das schon.

sie ist doch kein Gnom!

Du sagst doch immer,

ist es schlimm, nimm Glimmer!”


„Danke Keks, jetzt geht es mir

besser, ich vertraue dir.

Die Eichelwälder packen das.

Grad wie jedes Jahr.

HOHOHO, das wird ein Spaß!

Die Wünsche werden sicher wahr.”

Es geht der Weihnachtsmann

sodann

in sein Haus.

Doch Keks ist ganz aus

dem Häuschen.

Sie wäre gerne ein Mäuschen,

einfach um zu sehen,

dass die Dinge gehen

ihren Gang.


Ach, na klar, das kann sie doch mit dem Geheimnisstein!

Er sieht alle - ob Groß, ob Klein.

Doch einen Haken gibt es da noch…



… nicht jeder darf hindurchsehen

es können nämlich - so sagt man sich -

schlimme Dinge geschehen.

Sogar ganz fürchterlich!

Wenn man zu unbedacht:

Dann gute Nacht!


Keks weiß, wo Argus der Ält´ste

versteckte den Stein.

Das behältste

aber für dich! Das ist sonst gemein!


Die Elfen haben so viel zu werken,

dass sie ganz und gar nicht bemerken

wie Keks ganz heimlich und still

sich davon schleicht, denn sie will

jetzt gleich in die Höhle zum Geheimnisstein.

Denn sie möchte Zeugin sein,

dass sie können die Geschenke bald

abliefern in Eichelwald.








Nun… ob sie es schafft, ihr Lieben, das werde ich

erzählen, nur nicht mehr heute.

Seid nicht bös´, denn nun heißt es für mich

und euch kleinen Leute:

einen Tee zur guten Nacht.

Habt Acht

auf euch und keine Sorgen.

Wir sehen uns morgen!

Euer Gondolin

Geschichtenerzähler

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