• S. Marzian

Kapitel 8


Hallo Ihr Lieben,

ihr seid wieder da!

Dann werde ich nun erzählen,

was weiter geschah:








Keine Wachen bewachen den Eingang

denn einen Bann schützt die Höhle aus Eis.

Dass niemand kann dort hinein gelang´,

der nicht mutig ist und weiß,

was gerecht ist und was gut.

Keks überlegt nicht lang, was sie tut.

Denn sie hat eine Menge Mut!

Sie geht mit gerecktem Kinn voran,

gewillt zu brechen jeden Bann,

denn sie hat eine Mission -

die kennt Ihr ja schon.


Es kribbelte und krabbelt

und wibbelt und wabbelt

im Elfenbauch

und in Armen und Beinen auch!

Aber dann

ist geschafft der Bann!

Nun setzt sie gar vorsichtig

einen Fuß vor den ander´n.

Von oben durch ein kleines Loch fällt Licht.

Das Gewölbe ist sehr hoch - für einen Wicht -

an den Seiten glänzen die Wände.

Keks klatscht freudig in die Hände.

Denn in der Mitte auf einem Sockel

da liegt nicht etwa ein Monokel!

Nein, in glitzerndem Schein

schwebt er dort: der Geheimnisstein!


Vorsichtig geht sie heran

und berührt den Stein mit einem Finger sodann.

Ein Lichtstrahl fährt aus ihm heraus.

Keks erschrickt,

zieht den Finger zurück

und er ist wieder aus.


Ist das nun als Spiel gemeint?

Sie legt den Finger dran

und der Lichtstrahl wieder erscheint.

Er wirft ein Bild an eine Wand und dann:

Keks erkennt voll Wonne

den Marktplatz mit der großen Tanne.

Wie Keks ganz gut erkennen kann,

es sind schon sieben Kugeln dran.

Und sie ganz tief fühlt

Freude und Erleichterung -

doch mit viel Schwung

ändert sich dann das Bild!

Es zeigt nun jemanden in einem Zimmer.

Ein leeres Kissen vor dem Kamin.

Das ist Quinnie Quokka und sie wimmert,

Keks möchte gar nicht ihre Schlüsse zieh´n.


Die Tränen tröstet eine Maus.

Die ist auch dort im Haus.

Keks erschreckt,

denn sie ahnt nichts Gutes hier.

„Stein, sag mir, wo die Kugel steckt!

Sag es mir!”


Wild klopft ihr Herz,

Ist das ein Scherz?

Ihr Finger zittert.

Ist es der Raum?

Oder nur ein Traum?

Um sie herum es schimmert und glitzert

und dann verschluckt sie ein Strudel

rosa und pink wie ein Pudel!

Alsdann wird es schwarz wie die Nacht.

Als Keks die Augen benommen auf macht,

schauen drei Personen sie neugierig an.

Was hat sie da nur wieder getan?


Mimi, Quinnie und Sherlock Brumm

stehen jetzt um sie herum.

„Eine Elfe! Faszinierend!”

sagt Sherlock Brumm fast triumphierend.


Keks liegt auf dem Kissen

„Ich würde gerne wissen,

wie bin ich her gekommen?

Ich bin noch ganz benommen.”









Nun, ihr Lieben, das werde ich

erzählen, nur nicht mehr heute.

Seid nicht bös´, denn nun heißt es für mich

und euch kleinen Leute:

einen Tee zur guten Nacht.

Habt Acht

auf euch und keine Sorgen.

Wir sehen uns morgen!

Euer Gondolin

Geschichtenerzähler

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