• S. Marzian

Vom Beginn meiner Doodle-Reise


Vor unglaublichen 45 Tagen hat meine Doodle-Reise begonnen.

Erkenne ich am Morgen vor drei Tagen und so gar nicht unter Zugzwang wische ich mir den imaginären Schweiß von der Stirn und beginne zu Zeichnen. Die letzte Zeichnung in meinem Sketchbook 1 ist anlässlich der jüngsten Raumfahrtereignisse der „Hase im Weltall”. Natürlich nicht ohne seine Teekanne und Tasse. Versteht sich.


So schließt sich der Kreis, denn mit den „Doodle in the mooorning!” habe ich am 18. April mit einigen Hasenskizzen begonnen. Kurzerhand habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt (sie hat protestiert, aber ich war unerbittlich) und meine seit Corona erweiterte Freizeit zum Zeichnen und dem Vorantreiben meiner Buchprojekte genutzt. Der Hase aus der ersten Skizze ist ein Hexentier und ein Charakter aus meiner Kinderbuchgeschichte „Der Tag, an dem die Hexe hickste”.

Wenn ich eine Idee habe, braucht es nur wenige Striche, um sie auf Papier zu bannen. Nein, das Wort gefällt mir nicht. (Schließlich bin ich ja keine böse Magierin, sondern eine Fee mit Zauberstab! Räusper*) Besser: … um sie zum Leben zu erwecken.

Manchmal nehme ich Tierfotografien zur Hilfe. In den Fällen, in denen ich ein bestimmtes Tier vorher noch nie gezeichnet habe. Wie beispielsweise im haarigen Fall des Faultiers.

Eine Vorlage zu nutzen oder noch besser ein dreidimensionales Objekt vor sich zu haben, ist natürlich am einfachsten. Allerdings klappt es immer besser ohne eine solche, je öfter man die Dinge malt. Falls Ihr Interesse habt, Zeichnen zu lernen, kann ich dieses wirklich großartige Buch wärmstens empfehlen: Die Kunst des Zeichnens.

Da Ihr mein elfengleich geblümtes Wesen ja bereits kennt, darf ich sicher ein bisschen aus meinem eigenen Nähkästchen plaudern und Euch von einer Eigenschaft erzählen, die mir schon im Studium geholfen hat: Wenn ein Aktzeichnen-Kurs auf Deinem Stundenplan steht, gehst du erstmal mit gemischten Gefühlen in die erste Stunde. Es ist ja nicht so, als könnte sich die Fachhochschule Germanys Topmodels für ihre VIP-Studenten leisten. Auf dem Podest der Tatsachen mitten im Raum sitzt eher ein Typ Student*in im sechzehnten Semester eines anderen Fachbereichs mit großem Selbstbewusstsein oder sehr großem Loch in der Geldbörse.

Das ist jedoch alles egal. Der Körper ist nackt. Das lässt viele wieder zu Teenagern mutieren. Rote Wangen und Ohren, dunkle Flecken unter den Armen, Schweiß auf der Stirn.

Dazu gehörte ich nie. Mein großer Vorteil war immer, dass ich den Körper vor meinem inneren Auge als Skizze sehe. Drum herum eine Umrisslinie und Schraffuren, wo Schatten sind. Dann zeichne ich das, was ich sehe aufs Papier.

Hört sich vielleicht ein bisschen schräg an, aber ich denke, wenn man für ein Thema sensibel ist, entwickelt man automatisch solche eigenen Techniken (So wie andere vielleicht die Zahlen einer Rechnung visualisieren, um schneller auf das Ergebnis zu kommen.)


Vor nun 48 Tagen hat meine Doodle-Reise begonnen und ich bin so glücklich und stolz darauf, dass Ihr mich auf dieser Reise begleitet, mich unterstützt und ich Euch andererseits mit meinen Zeichnungen jeden Tag eine kleine Freude bereiten kann.

Ein dickes Dankeschön und ganz lieb gemeinter Drücker dafür!!!


Ich hätte Euch noch so viel zu erzählen,

aber morgen ist ja auch noch ein Tag.

Habt noch einen schönen Montag, bleibt gesund!

Eure Stephy

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Warum ich das mit dem Schreiben mache? Weil diese Wörter aus mir raus purzeln und es doch irgendjemanden geben muss, der sie auffängt, bevor sie auf den harten Boden der Realität knallen.

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Möchte zum Schluss noch kurz auf die Kommentarfunktion hinweisen, die gerne benutzt werden kann, meinerseits aber noch nicht optmiert wurde, sodass zur Zeit noch eine Anmeldung von Nöten wäre. Ist eben noch alles Neuland hier. Mein Künstlerherz würde es aber freuen. Außerdem kann, wer sich gemüßigt fühlt, meinen Künstler-Topf mit einem kleinen Obolus füllen. Gutscheine verkaufe ich allerdings nicht. Er wird regelmäßig geleert. Gerne schreibe ich Euch, zu welchem kreativen Zweck sein Inhalt genutzt wurde.


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